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Sehenswürdigkeiten in Radebeul |
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Sehenswürdigkeiten in RadebeulSchloss_MoritzburgDas Schloss Moritzburg befindet sich am Rande des Landschaftsschutzgebiet Friedewald in dem kleinen Örtchen Moritzburg. Moritzburg liegt nördlich von Dresden. Das Schloss liegt auf einer kleinen Insel. Die Insel befindet sich in dem Schlossteich. Im gesamten Landschaftsschutzgebiet befinden sich 11 kleine Seen: Der Frauenteich, der Großteich, der Mittelteich, der Schlossteich, der Sophienteich, der Obere Altenteich, der Untere Altenteich, der Kockritzteich, der Bauernteich, der Schwanenteich und der Silberteich. Hier wurden schon vor langer Zeit Karpfen gezüchtet. Das ist bis heute so geblieben. Beliebt bei den sächsischen Familien ist es, am Heiligen Abend Karpfen zu servieren. Dazu wird meistens Kartoffeln mit Sahnemeerrettich oder Apfelmeerrettich gegessen. In der waldreichen Gegend haben die Fürsten von Sachsen gejagt. Prinz Moritz wurde im Jahr 1541 herzog. Bei einer Jagd entdeckte er die kleine Insel und fand diesen Platz wunderschön. Er wollte öfter hierher kommen, um zu jagen und sich zu erholen. Jedoch war eine Hütte für einen Herzog mit seinem Gefolge keine würdige Unterkunft. Er ließ also schnell ein stattliches Jagdhaus errichten. Später wurde dieses Jagdhaus immer weiter ausgebaut und erweitert. Im Jahr 1694 wurde August der Starke Kurfürst von Sachsen. Er war ein lebenslustiger Mann, der Pracht und Prunk liebte. Das Jagdhaus, das mittlerweile prächtig und groß geworden war, genügte seinen Ansprüchen jedoch nicht. Er entwarf einen Plan für ein Wasserschloss im typischen barocken, sächsischen Stil. Es dauerte fast 20 Jahre, bis das Schloss Moritzburg endlich fertig war. Hier feierte der Fürst fortan rauschende Feste nach großen Treibjagden. Insgesamt dauerte es fast 150 Jahre, bis das Jagdhaus zu einem Wasserschloss umgestaltet worden ist. Schloss und Park PillnitzDer sächsische Kurfürst August der Starke wollte ein asiatisch geprägtes Schloss haben. So entstand ein chinesisches Spielschloss nach sächsich-barockem Verständnis. Das Schloss Pillnitz steht in Dresden. Es liegt direkt an der Elbe. Heute kann ein Teil der historischen Gebäude besichtigt werden. Lange Spaziergänge kann der Besucher in der ausgedehnten Garten- und Parkanlage unternehmen. Von der alten Wache aus starten Führungen durch den Schlosspark. Die Hofküche, die katholische Kapelle und der englische bzw. Chinesische Pavillon können besichtigt werden. Zu bestimmten Terminen werden Themenführungen angeboten. Im Berg- und Wasserpalais ist das Kunstgewerbemuseum untergebracht. Das Schlossmuseum befindet sich im neuen Palais. Das südliche große Wächterhaus organisiert Programme zur Romantik, zum Barock und zum Biedermeier für Kinder und Jugendliche. Im Chinesischen Pavillon wird die Pillnitzer Teezeremonie im Kimono durchgeführt. Durch die Pflanzenschauhäuser, dem Kamelienhaus, dem Palmenhaus und der Orangerie, werden Führungen an festen Terminen und Themenführungen rund um den Garten durchgeführt. Am letzten Wochenende im Juni findet das Elbhangfest statt. Zwischen Pillnitz und Loschwitz erstreckt sich dann ein 7 Kilometer langes Festgelände. Im Schlosspark blüht jedes Jahr seit 1776 eine japanische Kamelie. Sie gilt als die älteste ihrer Art. Im Jahre 1801 wurde sie an ihrem heutigen Standort eingepflanzt. Mittlerweile ist sie 9 Meter hoch. Der Kronenumfang beträgt fast 11 Meter. Im Sommer steht die Kamelie draußen. Im Winter wird um die Pflanze ein mobiles Glashaus mit Computer gesteuerter Klimatisierung gesetzt. Im Winter kann die Kamelie auch von oben betrachtet werden. Dann befindet sich hier eine Treppe. Ende Februar bis Mitte April trägt die Pflanze bis zu 35.000 Blüten in Karminrot. Dieses besondere Ereignis und der umwerfende Eindruck sollte sich niemand entgehen lassen. MoritzburgDas Schloss Moritzburg wurde im 16. Jahrhundert im Auftrag von Herzog Moritz zwischen den Orten Radebeul und Radeburg erbaut. Ursprünglich stand dort ein Jagdgebäude, welches im späteren Verlauf zu einem Jagdschloss umgebaut wurde. Das heutige Aussehen hat das Schloss August dem Starken, einst König von Polen, zu verdanken. Dieser stellte den Bau im 18. Jahrhundert fertig. Das im Stil der Renaissance erbaute Jagd- und Lustschloss wurde in der Zeit um 1940 herum von Prinz Heinrich von Sachsen bewohnt. Es diente auch schon als Kulisse für das berühmten Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Im schlosseigenen Museum kann man heute zahlreiche Ausstellungen und Sammlungen bewundern. So kann man zum Beispiel wertvolle Porzellan- und Gemäldesammlungen sehen. Besonders hervorzuheben ist die eindrucksvolle Sammlung an Jagdtrophäen, welche inzwischen zur größten Europas zählt. Auf einem Rundgang durch das Barockschloss hat man die Möglichkeit die herrliche Innenausstattung zu sehen. Hier findet man zum Beispiel auch das Federzimmer von August dem Starken. Das Bett, welches hier drin zu sehen ist, wurde einer Sage nach von hunderten Indianersklaven mit Millionen Vogelfedern gefertigt. Auch sind die Räume in denen die teilweise sehr gut erhaltenen Ledertapeten zu sehen sind, besonders zu erwähnen. Sehr schön anzusehen sind auch die Sandsteinfiguren auf den Terrassen. Im Schlosseigenen Park befindet sich damals wie heute ein kleiner Tiergarten und das Fasanenschlösschen, in dem seit 2009 ein Besucherzentrum eingerichtet ist. Hier findet man einen Museumsshop in dem man kleine Andenken und Assecoires kaufen kann, Besuchertoiletten, die Garderobe und ein kleines Café. Dem Besucher werden neben den zahlreichen Ausstellungen auch Sonderveranstaltungen geboten. | |
Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Radebeul
Bundesland:
Sachsen
Landkreis:
Meißen
Höhe:
117 m ü. NN
Fläche:
26,06 km²
Einwohner:
33.466
Autokennzeichen:
MEI
Vorwahl:
0351
Gemeinde-
schlüssel:
14 6 27 210
